Förderpreis 2021: Das sind die Gewinner

100.000 Euro – 100.000 gute Gründe: Unter diesem Motto steht der diesjährige Förderpreis der Swiss Life Stiftung. Gute Gründe, sich sozial zu engagieren, gibt es in der Tat unzählige. Denn obwohl Deutschland zu den entwicklungsstärksten Ländern der Erde gehört, leben auch hier Menschen, die nicht genug zu essen bekommen, die nicht denselben Zugang zur Bildung haben wie andere oder die in einer unvorstellbaren Gewaltspirale gefangen sind, aus der sie allein keinen Ausweg finden. Es sind vor allem die Kinder, die mit den Konsequenzen der Handlungen von Erwachsenen leben müssen – und deren Leid oft dadurch begünstigt wird, dass viel zu viele Menschen einfach wegschauen.

Die Swiss Life Stiftung aber will helfen, statt wegzuschauen. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr einen Förderpreis für gemeinnützige Organisationen ausgelobt, die sich um eine Verbesserung der Lebensumstände für Kinder und Jugendliche und teilweise auch deren Mütter bemühen.

Unsere Mitarbeitenden sowie Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner, waren eingeladen, Projekte vorzuschlagen. Weiterhin konnten sie ihre Favoriten küren und damit über die Reihenfolge und gleichzeitig die Höhe der jeweiligen Fördersumme abstimmen.

Diese drei Gewinnerprojekte erhalten jeweils 20.000 Euro:  

Platz 1: brotZeit mit „Frühstück & Chancen geben für hungrige Schulkinder“

Hungrig zur Schule – für so manches Kind in Deutschland ist das Alltag. Die Organisation brotZeit e. V. sorgt dafür, dass benachteiligte Kinder in Grund- und Förderschulen vor Unterrichtsbeginn ein ausgewogenes Frühstück bekommen und sich so besser auf das Lernen konzentrieren können. Die Zubereitung übernehmen ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren. Für viele der Kinder bedeutet dieser gemeinsame Start in den Tag zudem Stabilität in ihrem Alltag.

Platz 2: KARO mit „Zurück ins Leben – Weg in ein Leben ohne Gewalt“

Gewalt, Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung – es gibt mitten unter uns Frauen und Kinder, denen Unsagbares widerfährt. Der gemeinnützige Verein KARO e. V. zeigt betroffenen Frauen und ihren Kindern den Weg in ein neues, selbstbestimmtes Leben auf. Dabei spielen die Bewältigung von Traumata und die Strukturierung des Alltags eine wichtige Rolle.

Platz 3: Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit „Erste-Hilfe-Kurs Depression für Jugendliche“

Die Depression wird von vielen nach wie vor nicht als das gesehen, was sie tatsächlich ist: eine schwere, potenziell tödliche Erkrankung. Während der Corona-Pandemie haben besonders die jungen Menschen gelitten – anstatt das Leben zu entdecken, mussten sie viele Monate weitestgehend isoliert verbringen.

Dieses Projekt der Stiftung Deutsche Depressionshilfe klärt Jugendliche auf, hilft ihnen, die Anzeichen einer Depression zu erkennen, und zeigt auf, wo Betroffene Hilfe finden.

„Es haben drei wirklich starke Projekte gewonnen“, konstatiert Thorsten Wittmeier, Geschäftsführer der Swiss Life Stiftung. „Ebenfalls sehr erfreulich ist die hohe Beteiligung in diesem Jahr. Der Förderpreis ist mittlerweile eine etablierte Auszeichnung innerhalb unseres Unternehmens. Er steht beispielhaft dafür, dass es in unserer Stiftung auf die Mitwirkung aller ankommt. Außerdem bietet er die einmalige Chance, jedes Jahr aufs Neue tolle Projekte sichtbar zu machen und gemeinsam einen Beitrag für ein besseres Morgen zu leisten.“

Die restlichen 40.000 Euro gingen an sieben weitere Projekte.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern und bedanken uns ganz herzlich bei allen für Ihr Mitwirken. Seit jeher verstehen wir uns als „Mitmachstiftung“ – deshalb liegt uns die aktive Beteiligung unserer Mitarbeitenden, Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner sehr am Herzen.